horror vacui
Die nächsten Aufführungen:
Berlin, 21. und 23. Januar 2010
jeweils 20.30 Uhr
Theater Eigenreich, Greifswalder Str.212-213, Berlin-Prenzlauer Berg
Beteiligte:
Carolin Gödeke (Tanz, Choreographie)
Knud Strick-Schulz, vitaminK+ (Projektionen)
Dr. Nojoke (Musik)
Die audiovisuelle Tanzperformance „HORROR VACUI – Die Suche nach der Leere“ zieht den
Zuschauer mit großformatigen abstrakt-organischen Videoprojektionen von Vitamin K+, modernem
indischen Tanz von Carolin Gödeke und hypnotischer Musik von Dr.Nojoke in den Bann.
Sie spannt einen dynamischen Assoziationsraum auf im Wechselspiel zwischen Körper, Licht und Klang, was mit Hilfe von interaktiver Technologie spektakulär in Szene gesetzt wird.
Das circa halbstündige Stück geht nahtlos über in eine Lounge mit Club-Visuals auf der Großleinwand und elektronischer Musik von dem Label UNOIKI.
UNOIKI ist ein von Dr.Nojoke neu gegründetes internationales Label, Netzwerk und Kollektiv, das sich – ausgehend von elektronischer Musik – Grenzüberschreitung auf die Fahnen geschrieben hat.
In der Tanzperformance HORROR VACUI – (lat.: Die Angst vor der Leere) setzen wir uns mit
Entgrenzung und Auflösung auseinander und möchten unser ambivalentes Verhältnis zur Leere
erfahrbar machen.
Ausgehend von der Idee, westliche Clubkultur, digitale Medien, indischen Tanz (Bharata Natyam) und
Improvisation miteinander in Bezug zu setzen, finden wir uns wieder in einer Projektion unserer
tiefsten inneren Sehnsucht nach Leere, Weite und Verschmelzung und einer damit einhergehenden
Angst vor Isolation, Bedeutungslosigkeit und dem Verlust der eigenen Identität.
Wir befinden uns auf der Suche.
Fotos: Knud Strick-Schulz, Dave Mackey





