Kaleidoskop
Ein Solo-Tanzprogramm mit Videoprojektionen von Carolin Gödeke, work in progress
Nächste Aufführung:
11. November 2009, Berlin, Indische Botschaft, Tiergartenstrasse 14
Dauer: 60 min, ohne Pause
Konzept, Choreographie, Tanz und Projektionen: Carolin Gödeke
Die musikalische Auswahl dieses Abends schlägt eine Brücke zwischen klassischer indischer Musik und jazzartiger Fusion, britischem Independent, Asian Underground und Bollywood – Filmsongs.
Projizierte Gemälde schaffen einen leuchtenden Raum, mit dem die Tänzerin zeitweise scheinbar verschmilzt, und erzeugen so ein Wechselspiel zwischen Fläche und räumlicher Dimension.
In der Kombination aus Bharata natyam-Tanz, Improvisation, westeuropäischer Musik und bildnerischer Gestaltungsmittel entsteht eine kulturell-hybride Mischform, eine eigene „Sprache“, die sich jenseits von ethnischen Zuschreibungen befindet.
in ihrer Verwendung von Mimik und Gestik zieht die Tänzerin Parallelen zwischen dem westeuropäischen Ausdruckstanz der 1920er Jahre, dem Stummfilm und demindischen Ausdruckstanz.
Scheinbar gegensätzliche Gefühlszustände wie Sehnsucht, Liebe, Aggression werden in verschiedene Bewegungsqualitäten übertragen und bilden in ihrer Gesamtheit ein Kaleidoskop subjektiver menschlicher Wahrnehmung.
Erzählende Passagen wechseln sich mit schnellen und rhythmisch-dynamischen Schrittfolgen ab.
“Kaleidoskop”, eine Synthese aus asiatischen und westeuropäischen Bewegungseinflüssen, schafft ein Spannungsfeld, das einen hybriden und komplexen Begriff kultureller Identität zur Disposition stellt.
Fotos: Miriam Papastefanou, Matthias Brose, Isabel Jaden








